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So machst Du fluffiges Low Carb Brot ganz einfach selbst (glutenfrei, sojafrei, nussfrei, kalorienarm Rezept für Bambusbrot)

Wer schon mal versucht hat, Low Carb Brote zu backen, wird vermutlich festgestellt haben, dass sie oft nass und schwer sind und / oder sehr nach Quark und Eiern schmecken. In meiner Laufbahn als Low Carb Foodbloggerin, habe ich nun schon einige Erfahrungen gesammelt, mit Low Carb Zutaten und Low Carb Broten. Aktuell verbreiten sich aber viele Rezepte mit Kartoffel- oder Bambusfasern* im Netz, die mich neugierig gemacht haben, denn diese scheinen ideale Backeigenschaften zu haben. Da Bambusfasern * deutlich weniger Kohlenhydrate (praktisch keine) haben, habe ich mich für diese Variante entschieden. Soweit ich gelesen habe, lassen sich die beiden gegeneinander aber 1:1 austauschen.

Noch nie von Bambusfasern* gehört? Im ersten Moment hört es sich wohl seltsam an, Bambusfasern* zum backen zu nehmen, weil man andere Assoziationen zu Bambus hat aber Bambus ist vielseitig und schon sehr lange als Lebensmittel zugelassen! Der Bambus wird gereinigt, schonend getrocknet und sehr fein vermahlen. Heraus kommt ein super feines Pulver (ich würde behaupten, noch feiner als Weizenmehl). Die Bambusfasern* eignen sich zum ausrollen von Low Carb Teigen, die ja oft etwas klebrig sind, zum bemehlen (Nussmehle werden oft zu braun und Guarkernmehl kann ein komisches Gefühl auf der Zunge hinterlassen) oder als Zutat in Gebäck.

Die Bambusfasern* bringen dabei etwas, dass mir lange gefehlt hat bei Low Carb Teigen: sie werden geschmeidig, gehen super auf (auch ohne Hefe) und sind super leicht, wahre Fliegengewichte im Vergleich zu Broten mit reinen Nussmehlen. Zudem sind sie Geschmacksneutral, ähnlich wie Weizenmehl. Wenn Du mich also nach einem Ersatz für die Bambusfasern* im folgenden Rezept fragen willst: den gibt es wohl eher nicht. Ich würde dir ein anderes Brot- / Brötchenrezept (klick) empfehlen, wenn Du dir keine Bambusfasern* zulegen magst.

Für alle anderen kommt hier das super einfache Rezept für fluffiges Bambusbrot:

Ergibt einen mittelgroßen Brotlaib:

Zuerst die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. In einer anderen Schüssel die Eiweiß mit dem Joghurt vermengen, dann zu den trockenen Zutaten geben und vermengen.

Zum Schluß das Wasser hinzugeben und vermengen, bis eine homogene Masse entsteht. Nun für ca. 10-15 Minuten ruhen lassen, damit die Flohsamenschalen quellen können. Derweil den Ofen auf 180° vorheizen.

Den Teig mit nassen Händen zu einem Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Für ca. 60-80 Minuten backen (nach ca. 15 Minuten leicht mit Alufolie abdecken).

Aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Servieren und genießen, guten Appetit!

Nährwerte ganzer Brotlaib#

Kohlenhydrate: 12g
Fett: 22g
Protein: 27g
Kalorien: 521 kcal

#Die angegeben Nährwerte sind als Richtwert zu sehen. Alle Angaben ohne Gewähr.

PS. falls Du Dich fragst, wo Du Bambusfasern herbekommen sollst: ich habe sie natürlich direkt in mein Sortiment im Low Carb Köstlichkeiten Shop aufgenommen (klick).

20 Comments

Antworten
  1. Hab es jetzt mit Mandelmehl probiert. Und es war superlecker. Total fluffig. Wenn man jetzt noch die Kruste etwas krosser bekommen könnte, dann wäre es perfekt. Aber auch so werde ich das jetzt sicher öfter machen. Danke für das tolle Rezept.

  2. Ich habe es nachgebacken aber bei mir ist es total zusammengefallen und ist doch noch ziemlich nass in der Mitte. Schade aber vielleicht klappt’s nächstesmal besser 😌

  3. Bei mir ist das Brot nach dem backen leider total zusammengefallen und es hat einen etwas seltsamen Geschmack 😔 vielleicht klappt’s nächstesmal😊

  4. Ich möchte das Brot auch gerne ausprobieren. Danke für das Rezept bzw. für die vielen tollen Rezepte :)
    Muss ich dazu die Eiweiß zu Schnee schlagen?

  5. habe das brot gebacken und bin begeistert,endlich mal ein brot was nicht nass ist.probiert es aus,es ist genauso wie auf dem bild.super rezept.

  6. Leider ist mein Brot gerade in den Biomüll gewandert. Ich habe mich exakt an das Rezept gehalten. Das Brot hat richtig unangenehm gerochen, wirklich nicht essbar. Ich bin nicht empfindlich, aber das ging absolut gar nicht. Woran kann das liegen? Habe an allen Zutaten jetzt nochmal im Rohzustand gerochen. Vermute fast das Natron..

  7. Meins backt gerade, ich bin gespannt!
    Wollte nur kurz sagen: du hast vergessen den Essig aus den Zutaten im Rezept anzuwenden, hab den jetzt mit dem Wasser zusammen dazu gegeben, hoffe das war richtig. D:

    • Das Brot ist mir gelungen, hatte keinen griechischen Joghurt, sondern nur 1,8 %, das nächste Mal mit griechischem Joghurt. Danke für das tolle Rezept 👍🙋

  8. Hallo 🤗
    Habe das Brot zum zweiten Mal gebacken, immer nach Anleitung.
    Im Rohzustand ist es „wenig“ Teig, geht aber im Ofen auf wie ein Luftballon 🎈…und genau da liegt (mein) Problem…im Ofen ein Riesenbrot, beim abkühlen fällt es dann in sich zusammen, so dass die Brotrinde zerknautscht und Wellen schlägt 😬
    Geht das nur mir so 🤔
    Ansonsten ist es für mich geschmacklich ok, man kann halt schlecht etwas darauf schmieren, da die Konsistenz seeeeehr locker ist 😊

  9. Ein super Brot, wenn man wirklich mal kaum Kohlehydrate und Fett haben möchte.Es wird superfluffig und der tatsächlich vorhandene leicht unangenehme Geruch verschwindet komplett, wenn man die Scheiben toastet und auch ungetostet schmeckt da trotzdem nichts komisch. Dies ist halt ein sehr spezielles, kalorienarmes Spezialbrot, das ich mir auch nur zu bestimmten Zeiten, zu denen ich eine spezielle kurzfristige Ernährungform durchführe, bei der ansonsten gar kein Brot mit Nüssen etc. gienge. Daher für mich ein echter “livesafer“ und danke für dieses Rezept. Das ist das 5.Mal in Folge, dass dieses Brot bei mir im Ofen ist.

  10. Hey! Habe das Rezept getestet, leider wusste ich nicht ob das Brot auf ein Blech oder nur aufs Gitter gehört bzw. ob es bei Heißluft oder Ober/Unterhitze gebacken werden muss.
    Hatte es am Blech und bei Heißluft- ein Fall für die Tonne leider. Außen sah es aus wie auf deinen Bildern aber innen war es nur der rohe Teig, grau und matschig. Was kann ich tun damit es klapp? Danke und Lg aus Österreich

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